Die Lebensdauer von E-Bike-Motoren

Wie hoch ist die realistische Lebensdauer von E-Bike-Motoren –  wie lange halten die Antriebe von Bosch, Brose, Yamaha, Shimano, Bafang, Alber, GoSwiss, TQ und Co.?

10 Jahre nach dem Beginn des E-Bike-Booms können wir die Frage vielleicht mit einer gewissen Übersicht und Aussagekraft beantworten.

Der erste deutsche E-Bike Mittelmotor war die „Drive Unit 25“ von Bosch im Jahr 2008 – die Entwicklung der Bosch-Antriebe bis zum heutigen Performance CX Generation 4 nahm von dort aus einen relativ geraden Weg.

Die heutigen Motoren wie der Marktführer Bosch Performance CX (Schnittmodell-Foto unten) sind Drehmoment-stärker und ein paar hundert Gramm leichter, aber man kann nicht von einer komplett veränderten Technologie gegenüber 2008 sprechen – Platine, Rotor, Stator und Untersetzungsgetriebe sind nach wie vor Standardkomponenten beim Mittelmotor  (siehe auch unser E-Bike-Mittelmotor-Vergleich).

Was inzwischen dazu kam, ist die Verbindung mit dem Smartphone: Inzwischen können die Leistungsprofile der Motoren bei einigen Herstellern ganz „smart“ per App individualisiert werden. Und manche Motoren (Bosch ab 2022, Shimano EP8) können Softwareupdates heute „over the air“ erhalten, wie bei vielen Elektroautos. Neuerdings (Vorstellung bei der Eurobike 2022) kann der Shimano EP8 mit der elektronischen Kettenschaltung Di2 kommunizieren.

Die Lebensdauer von Mittelmotoren – und ihre Feinde

Was man zu E-Bikes mit Mittelmotoren hört und liest, u.a. beim Pedelecmonitor, wo E-Biker Kilometerleistungen, Motorlaufzeiten und aufgetretene Probleme melden können, lässt sich wie folgt zusammenfassen.

Die größten Feinde des E-Bike-Mittelmotors sind aus heutiger Sicht:

  1. Häufigere Fahrten durch Wasserlöcher und Schlamm, besonders beim E-MTB
  2. Reinigung mit Hochdruckreinigern aus kurzer Entfernung
  3. Schalten unter Last bei hohem Krafteinsatz
  4. Tretlagerschäden bei hohen Laufleistungen > 18.000 km

Die Motoren lassen sich offenbar nicht perfekt abdichten – hier spielen evtl. auch die Steckverbindungen und Sensoren eine Rolle. Ein Regenschutz für den Motor ist nicht nötig, da seine Komponenten vor Spritzwasser geschützt sind – aber dem Wasserdruck eines Hochdruckreinigers halten die Dichtungen wohl nicht lange stand.

M1 Spitzing Evolution mit TQ HRS120 Motor an der Mangfall

Wasser ist der Endgegner von E-Bike-Motoren

Sprich: Wasser ist der Endgegner eures Motors – speziell des Mittelmotors! Besser tragt ihr das Bike, bevor der Motor teils unter Wasser gerät.

Vorsicht also vor Rinnen, tiefen Pfützen, schlammigen Durchfahrten – auch wenn es noch so schön spritzt 🙂 Und verwendet keine Hochdruckreiniger oder zu starken Wasserstrahldruck.

Fahrten im Regen stellen wohl kein Problem dar. Bei der Mitfahrt des E-Bikes auf dem Fahrradträger sollten Motor und Akkuaufnahme gegen das aufwirbelnde Wasser abgedeckt werden.

   

Abseits des Themas Wasser, hier hing es wohl um Überlastungen: Beim Brose Motor, der in seinem Inneren auch mit einem carbonverstärkten Zahnriemen statt reinen Zahnradübersetzungen arbeitet, gab es nach einigen Garantiefällen in 2021 für 2022-er Modelle eine Änderung in der Software, um Belastungsspitzen abzufangen. Der aktuelle Brose 2.2 – spetziell in den Specialized-Modellen – scheint hier kaum noch betroffen zu sein.

Die Laufleistung von E-Bike Mittelmotoren

Ansonsten erreichen die Mittelmotoren von Pedelcs und S-Pedelecs durchaus Laufleistungen von 10.000 bis weit über 20.000 Kilometer. Damit erweisen sie sich als durchaus zuverlässige Unterstützung für Vielfahrer etwa auf dem täglichen Weg zur Arbeit.

Auf der Pedelecmonitor-Website sind von verschiedenen Meldern übrigens folgende gefahrenen Kilometer insgesamt gemeldet (Stand: Nov. 2021, Mittelmotoren):

  • Bosch: 3,29 Mio. Kilometer (Marktanteil*: 59%)
  • Panasonic: 559.000 Kilometer (Marktanteil: ?)
  • Yamaha: 428.000 Kilometer (Marktanteil 9,9%)
  • Impulse: 402.000 Kilometer (Marktanteil 6,8%)
  • Shimano: 346.000 Kilometer (Marktanteil 6,3%)
  • Brose: ? km (Marktanteil 6,1%)

Mit Marktanteil ist hier der Marktanteil des Mittelmotorherstellers unter allen Mittelmotoren gemeint.

   

Eine Ausnahme bei der Zuverlässigkeit stellt wohl der Motor von Impulse dar. Zu diesem Motor, der u.a bei Kalkhoff zum Einsatz kam, gab es vermehrte Meldungen über Motorschäden schon bei 4000 oder 5000 Kilometern.

Natürlich sollten die Hersteller Wartung, Updates, Austauschmotoren und Ersatzteile über viele Jahre hinweg anbieten. So gibt es bei Bosch z.B. Reparatursets für Tretlagerschäden, die um die 20.000 Km Laufleistung herum auftreten können. Solche Lagerschäden kündigen sich durch reibende, mahlende oder klackende Motorengeräusche an. Einige Forenpostings berichten davon, dass man die Lager austauschen bzw. die Bosch Motoren für geringe dreistelllige Summen überholen lassen kann.

„Realistisch sind ein Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, und schon diese Lebensdauer setzt voraus, dass der Systemlieferant für Motor, Steuerung und Batterie über einen solchen Zeitraum Ersatzteile und Updates anbietet“

– dies schreibt der E-Bike-Hersteller Velotraum in einem Bericht über 11.000 Kilometer mit seinem vom Shimano Steps 7000 angetriebenen Trekking-/Touren-Modell FD2E.

Neben dem Motor altern natürlich Verschleißteile wie Kette und Ritzel und auch der Akku. Wobei die Akku-Lebensdauer auch beruhigend hoch zu sein scheint. Verluste bis auf eine Kapazität von noch 80% treten wohl ebenfalls erst bei über 500 oder mehr kompletten Ladezyklen (also Aufladung um insgesamt 100%, auch über mehrere Ladephasen verteilt ) auf. Ihr findet unter E-Bike Akku Reparatur einen ausführlichen Artikel zur E-Bike Akkureparatur per Zellentausch, zum Upgrade des Akkus über leistungsfähigere Zellen oder zu neuen Akkus als Ersatz.

In welchem Modus (Eco, Sport, Turbo …) man die Motoren fährt, hat nach meinem Überblick wenig Auswirkung auf die Fahrleistung. Generell werden die Motoren bei aggressiverem Climbing und schnellen Uphill-Strecken mehr gefordert.

Bei der Trittfrequenz gibt es den Bereich über ca. 60 Nm, in der der Mittelmotor effizienter fährt. Auch dieser Aspekt der Fahrweise hat wohl wenig Auswirkung auf die Fahrleistung. Eher negative Wirkungen auf Eure Gelenke bei zu niedriger Trittfrequenz

Seht zur Motortechnik und zu Tests auch unsere Reihe E-Bike Motor-Talk, darunter etwa der Motor-Talk zum Bosch Performance CX Gen4.

Die Lebensdauer von Hinterrad-Nabenmotoren

Eine Reihe von Herstellern hochwertiger Pedelecs – wie Rennstahl und Falkenjagd, Coboc, ToutTerrain, Electrolyte, Campus oder der Liegeradspezialist HP Velotechnik – setzen bei City-Pedelecs, Urban bzw. Design- und besonders leichten E-Bikes, bei e-Gravelern oder Touren-Pedelecs gerne auf solche leichten Hinterrad-Nabenmotoren.

Hersteller/Lieferanten sind etwa Ansmann, Alber (Neodrives) oder Bafang (siehe: Comeback der Nabenmotoren, die Themenseite Leichte E-Bikes oder den Fahrbericht zum E-Gravel-Bike Coboc Torino).

E-Bike Motore am Hinterrad
Hinterrad-Nabenmotoren in Coboc E-Bikes

Auch der Schweizer Hersteller Stromer setzt auf Hinterradmotoren (GoSwiss Drive), die „Direktläufer“ sind ohne eigenes Getriebe und  ermöglichen Rekuperation. Dass deren Kraft ausreicht, zeigt die Tatsache, dass (wegen der anderen Rechtslage in der Schweiz) viele der Stromer-Modelle auch als schnelle S-Pedelecs gekauft werden.

  • Hinterradmotoren sind in der Regel leichter als Mittelmotoren. Sie lassen sich mit weniger Aufwand integrieren, und ermöglichen (je nach Bauweise) auch die Energierückgewinnung beim Bremsen bzw. Bergabfahren, also Rekuperation.
  • Sie gelten außerdem oft als lautlos und wartungsarm. Da die Unterstützung direkt auf die Achse wirkt und per Kurbel, Ritzel und Kette oder Riemen keine Verluste auftreten, können auch geringere Drehmomentwerte (i.d.R. 30-50 Nm) für ordentlichen Vorschub sorgen.
  • Bei den Hinterrad-Nabenmotoren gibt es ein prinzipielles Problem: Die mögliche Überhitzung. Die in der Bauform kleineren Nabenmotoren (meist mit Getriebe) kommen mit hoher Belastung, z.B. beim langsamen bergauf Fahren, schlechter klar.

Die Lebensdauer von Hinterrad-Nabenmotoren scheint allerdings mit der von Mittelmotoren vergleichbar zu sein. Die Kilometerleistung der beim Pedelecmonitor gemeldeten E-Bike-Kilometer liegt bei den Stromer-Motoren z..B. bei 1,3 Millionen insgesamt gefahrenen Kilometern, bei GoSwissDrive Motoren bei 450.000 Kilometern. Zur Reparatur eines E-Bikes von 2010 mit TranzX-Hinterradnabenmotor lest gerne auch hier.

Fazit und Tipps zur E-Bike Motor Lebensdauer

Wenn Ihr nicht gerade einen Montagsmotor erwischt und wenn Ihr einen Bogen um Impulse-Motoren herum macht (beim Gebrauchtkauf evtl. darauf achten), könnt Ihr mit 10.000 bis 20.000 Kilometern rechnen – je nach Eurem E-Bike-Einsatz reicht das für fünf bis zehn Jahre. Wie manche von Euch in den Kommentaren unten inzwischen geschrieben haben, geht offenbar auch durchaus das Doppelte an Kilometerleisung! Danke für die Erfahrungsberichte an der Stelle!

Mit guter Wartung und schonender Behandlung (Wasser! Fahrweise) in vielen Fällen auch noch mehr. Aber kalkuliert ein, dass Euer E-Bike beim Pendeln im Winter und auf gesalzten Straßen stärker belastet wird.

Wahrscheinlich ist demnach der E-Bike-Motor eines der haltbarsten Teile Eures Pedelecs. Es ist sicher eine gute Idee, einige Wochen vor Ablauf der Herstellergarantie das Pedelec auf Schäden prüfen zu lassen – und gegebenenfalls über den Austausch/Ersatz des E-Bike-Motors auf Garantie oder Kulanz die Lebensdauer und Euren Spass am E-Bike drasstisch zu verlängern.

Teilt hier gerne in den Kommentaren Eure Einschätzung und Eure Erfahrungen mit den Motoren von Brose bis TQ und deren Lebensdauer mit – das hilft allen Lesern hier bei der Kalkulation und Entscheidung über einen E-Bike-Kauf. Danke!

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Author: ebikespass

Hallo, ich bin Günter. E-Bikes verbinden für mich ideal Fitness und eine ordentliche Entdeckungsreichweite ... Die Elektrofahrräder tun Umwelt, Körper und Seele gut! Für den Blog teile ich meine technische Neugier und berichte über neue Modelle. Ein persönliches Dankeschön an alle, die mit ihren Kommentaren, eigenen Erfahrungen und Fragen diesen E-Bike-Blog weiter aufwerten und anderen weiterhelfen!

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28 Kommentare

  1. Mh, fahre einen Tesla, dort spricht man von Fahrleistungen der Antriebseinheit von 1. Million Meilen. Das würde ca. 1,6 Mio. Km entsprechen. Wenn ich die Kommentare und den Artikel lese muss ich sagen, dass ich enttäuscht bin. Diese Dinger könnte man ohne Probleme so bauen, dass sie 50’000 oder mehr Km halten!!!

    Heute wird mehrheitlich Schrott gebaut. Ein Elektromotor hat ja kaum Verschleiss!!! Also Bosch wusste ich dass es nicht besonders haltbar sein wird. Aber von Panasonic hätte ich locker 50’000km + Laufleistung erwartet.
    Und Akkus sollte man nie auf 100% laden und auch niemals vollständig entladen!!! Die Ladebeschränkung sollte das Ladegerät selber machen. Und die Unterstützung sollte bei spätestens 5% Akkuladestand unterbrochen werden. Bei 10% eine Warnung ausgeben, wie bei den Autos.

    Fazit, das ist nicht gut bei den E-Bikes!!! Enttäuschend… So ein Fahrrad muss mindestens so lange halten wie ein Mofa (Akku ausgenommen, diesen muss man aber ersetzen können!)

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  2. Fahre seit Mitte März 2022 ein Trekkingrad mit CX gen4. Mittelgebirge, Arbeitsweg 8 km hin und zurück.
    Höhenunterschied 70 Meter. Laufleistung bisher 1.700 km. Keine Probleme mit dem Motor bisher.
    Habe jedoch ein Ploblemchen gehabt mit dem Intuvia Display (meine Vermutung).
    Meine Angewohnheit war es, in der warmen Jahreszeit das Display mit ins Haus zu nehmen. Morgens um ca. 6:30 Uhr habe ich das Bike schon aus dem Holzschuppen geholt und im Hof ohne Dislay parat gestellt.
    Als dann die herbstlichen Tage kamen und es neblig wurde, hatte ich einmal morgens während des Fahrens komische geschwindigkeitsabhängige Klickgeräusche bemerkt die ich zunächst nicht genau zuordnen konnte. In mir kam während der Fahrt die Vermutung auf, daß sich feuchter Nebel auf die Kontakte der Display-Halterung gelegt hatte und es darauf zu leichten Kurzschlüssen zwischen Display und Halterung kam. Tagsüber stand das Bike in einer trockenen Halle und ich nehme das Display immer mit in mein Büro. Auf der nachmittäglichen Heimfahrt gab es diese Klickgeräusche nicht mehr. Seitdem mache ich bei Nebel das Display schon im Holzschuppen drauf (denn dort gibt es keinen Nebel).
    Vielleicht hilft jemandem mein Erfahrungsbericht weiter wenn er/sie/es mal auf ein ähnliches Phänomen stossen sollte.

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    • Danke für den Tipp!

  3. Habe mit meinem Performance mittlerweile 42.000 km runter nach 6 Jahren. Nun beginnt der Motor zu knacken und beim Schalten dreht der Motor kurz wie im Leerlauf hoch.
    Werde ihn jetzt tauschen. Kosten lt. Händler inkl. Montage 800€.
    Wenn der neue Motor ähnlich lange hält, will ich mich nicht beklagen.

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  4. Ich (ehemals Rennradfahrer,inzwischen 84 Jahre alt) fahre seit März 2019 mit Yamaha PW-Motor 70Nm und Yamaha-Akku 500 Wh. Bislang insgesamt 39.000 km Straße/Radwege ohne jede Beanstandung erreicht. Mittlere Trittfrequenz zwischen 75 und 80/min, Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 24 km/h. Die Akku-Restkapazität liegt bei ca. 85%. Das reicht (Fahrmodus vorwiegend „Standard“ und Sommerzeit) für mindestes 70 km im Bergland (Allgäu bzw. Rhön) und 85 km in der Ebene.
    Ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen kann ich also die Angaben über nur 10- bis 20.000 km Motor-Lebensdauer nicht nachvollziehen und meine, dass mehr als 50.000 km ein realistischerer Wert sein dürfte (zumindest für Yamaha-Motor- und Akku-Kombination).
    Christoph F.J.

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    • Danke für Deinen positiven Erfahrungsbericht! Ist wirklich erstaunlich, was die meisten Motoren und Akkus bringen. Ich habe die Stelle zur Kilometerleistung oben im Text jetzt ergänzt. Weiter gute Fahrt!

  5. Meine Erfahrungen:
    Bosch CX Generation 3 im KTM-Trekkingrad
    Ab Kilometerstand 26.000 kuppelte ab und zu der Motorfreilauf nicht ein, der Motor drehte leer hoch.
    Bei Kilometerstand ca. 29.500 (knapp 3 Jahre alt), wurde der Motor von Bosch auf Kulanz getauscht -> Super.

    Shimano Steps E8000 im Merida eMTB
    Ab Kilometerstand gut 16.000 begann der Motor zunehmend metallisch/schabende Geräusche zu machen. Später kamen ab und an beim Auskuppeln des Motors kurze metallische Klappergeräusche hinzu – wieder ein Problem mit dem Motorfreilauf?
    Wider erwarten hat der Motor durchgehalten, jetzt (KmStand 21.800, 4 Jahre alt) habe ich einen neuen Motor montiert.

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  6. Fahre ein Flyer 8,1 mit Panasonic Motor hat jetzt bei 31400km die Segel gestrichen sehr schade ich hoffe das ich noch Ersatz bekomme fahre das bike sehr gerne

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  7. Und mich schockt es gerade, dass der Motor nur 10-20.000 km hält, da ich seit Jahren jährlich 10.000 km fahre, überwiegend den Arbeitweg von täglich 45 km. Bin auch am Überlegen auf ein E-Jobrad zu wechseln aber möglicherweise jährlich den Motor ersetzen???

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  8. Ich würde gerne wissen, was besser ist für ein sehr schlechtes Straßen terrain.
    Die Straßen hier kann man ruhig als „offroad terain“ bezeichnen.
    Es wird auf alle Fälle ein fat bike sein.
    Meine Frag ist, was besser ist, ein city fat bike oder ein Mountain fat bike?
    Die city bikes sind hier leichter zu kriegen und auch günstiger.
    Die Frage ist aber, was wirtschaftlicher ist??

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    • Also ob Fat Bikes hier richtig sind? Richtig effizient sind die nicht wgen der fetten Reifen. Wenn das Gelände eher „offroad“ ist, würden sich Trekking-Bikes eher eignen, also mit Federgabel vorn, evtl. gefederter Sattelstütze und mit MTB-Reifen mit ca. 5 cm Breite. Die kannst du mal mehr aufpumpen (wenn der Untergrund überwiegend hart ist und die Tempo machen willst) oder weniger (wenn es matschig oder sonst weich ist und Du mehr Komfort möchtest). Fat-Bikes sind eher für Schnee, Sandstrand, sehr groben Schotter / Geröll. Meine Empfehlung 🙂

  9. Herzlichen Dank für den informativen Blog über die Lebensdauer eines E-Bike-Motors! Dass man mit bis zu 20000 Kilometern rechnen kann, hat mich sehr positiv überrascht. Ich selbst möchte mir ebenfalls erstmalig ein Elektrofahrrad anschaffen. Damit ich auch möglichst lange etwas davon habe, werde ich auf eine schonende Fahrweise und gute Wartung achten.

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  10. Hallo zusammen,
    ich fahre seit 6/2020 konsequent mit dem EBike (Specialized Vado 4.0, Brose Motor) zum Dienst (ein Weg 30km), das ganze Jahr über. Mittlerweile habe ich ca 16000 km und Specialized sagt, ab 15 tkm soll der Zahnriemen im Motor gewechselt werden. Specialized kann leider kaum Angaben über die Dauer der Reparatur machen. meine Frage: soll ich den Zahnriemen tauschen ( ca 350€) ode einen neuen Motor einbauen lassen ( ca 750€).
    Vielen Dank für Rückmeldungen

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    • Das ist schwer zu sagen – der Motor scheint ja sehr gut zu laufen. Schau vielleicht mal hier rein als Unterstützung zur Entscheidung: https://pedelecmonitor.com – unter Daten findet man Motorlaufzeiten … Ich würde zum neuen Moto tendieren …

    • Bosch: 3,29 Mio. Kilometer (Marktanteil*: 59%)

      Dann läuft dieser Motor allerdings mit 643 km Laufleistung 24 h täglich und dauernd mit 26,54 km/h.
      Den „Fakt“ sollte der Autor des Artikels bitte prüfen.

    • Du kannst ja dem Pedelecmonitor schreiben und nachhaken. Ich nehme an er hat sein Excel im Griff, aber fragen kostet nichts …

  11. Hallo liebe E-Bike Gemeinde, ich fahre seit 4 Jahren ein Cube Reaction mit Bosch Performance Line CX Motor ca. 10.000 km und 500 Wh Akku. Bis zum letzten Sommer habe ich Reichweiten bis 100 Kilometer gefahren. Seit gut 2 Monaten beobachte ich, dass ich mit einem voll geladenen Akku nur noch knapp 50-60 km Reichweite erzielen kann. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich auf den ersten 10 km fast 30% Reichweite verbrauche. Egal in welchen Fahrmodus ich unterstütze. Danach stabilisiert sich der Verbrauch, so dass ich für 10 bzw. 20 km Fahrstrecke auch 10 bzw. 20 km Reichweite verbrauche. Wer kennt dieses Problem? Meine Testfahrten habe ich bei 5 -10 °C Außentemperatur gemacht. Kann es sein, dass der Motor erst nach ca. 10 km seine Betriebstemperatur erreicht?
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

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    • Hallo Detlef,
      interessante Frage, danke! Vielleicht ist es auch so, dass Dein Akku erst nach 10 km auf Betriebstemperatur ist. Wenn Du ihn z.B. in der Garage stehen hast vor dem Losfahren, hat er vielleicht morgens nur 5 oder 6 Grad Temperatur. Nach einer Weile würde er durch die Belastung wieder wärmer werden und der Verbrauch würde sich wieder dem normalen Sommer-Maß angleichen. Wahrscheinlich ist die Gesamtreichweite dann auch kaum geringer als im Sommer. An der Temperatur des Motors (evtl. mehr Reibung bei Kälte?) oder an der geringeren Kraft der Muskeln bei Kälte (?) liegt es m.E. mit geringerer Wahrscheinlichkeit. Trifft meie Theorie mit der Lagerung in kälterem Umfeld zu? Schöne Grüße, Günter

  12. Fahre jetzt mein Ebike mit Bosch Mittelalter Performance CX 75 Nm 3 Jahre mit zur Zeit einer Laufleistung von 10000 KM und reichlich Höhenmeter problemlos,hoffe, dass es noch lange so bleibt. So nur noch eins, es ist ein KTM trekking Rad aber dieses wurde nicht nur auf glatter Strecke bewegt sondern auch im Gelände.

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    • Hallo habe ein Performance cx 75 nm. Bosch hat mir den Motor bei 28.000 km Ausgestausch 22 mtl. Tretlager schaden. Habe schon wieder 7500 km. Alles i.o.

    • Habe ein 50 nm Bosch Motor. 25000 km in 4 Jahren. Keine Probleme zweimal Inspektion im Jahr im Jahr, ca. 6000 Laufleistung.

  13. Impulse 2.0 Mittelmotor am Kalkhoff-Agattu-Advance (Kauf: 2 baugleiche Bikes 7/2019) zwiespältige Erfahrungen:
    -Beschleunigung, Durchzug, Fahrkomfort, Reichweite (mit 603 Wh-Akku) sehr gut ! (Einsatz: Freizeittouren)

    -beim Rad meiner Frau noch (fast) alles i.O. – außer Lockern der Verschraubung des Hinterrads bei längerer Tour mit Steigungen 2021.

    -bei beiden EBikes nach ca. 300 km häufiges Abschalten der Motorunterstützung – konnte durch Softwareupdate beseitigt weren.

    -bei meinem Rad: von 300 bis ca. 2000 km zumindest motorseitig alles i.O. ;

    -ab ca. 2000 km wurden bei meinem Bike die Motorgeräusche unter Last lauter (z.B. bei Steigungen);

    -nach ca. 2500 km ließ auch die Motorleistung unter Last nach;

    -bei 2760 km Motorschaden (durch Händler bei Inspektion bestätigt) – kostenfreie Rep. durch Hersteller;

    -nach ca. 2950 km erneut Motorprobleme – Motor schaltet ständig ab (Bike beim Händler – die 3 Jahre-Garantie braucht man offensichtlich bei Kalkhoff mit Impulse 2.0-Motor);

    Ich persönlich würde beim nä. EBike wohl tatsächlich einen Bogen um Impulse machen !

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  14. Bosch und neodrives (Alber) Motoren halten sich am längsten bei dem Laden wo ich arbeite haben wir ein Kunden der schon über 40000km mit dem bosch Motor hat und einen mit Alber Motor über 60000 meistens gibt eher der Akku und Display den Geist auf bevor es der Motor tut

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  15. Hallo Günter, danke für die detaillierte Zusammenfassung der E-Bike Motoren. Mit einen Bogen um Impulse Motoren meintest Du
    die Kalkhoff – Motoren ?

    Viele Grüße
    Hartmut

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    • Hallo Hartmut,
      ja so weit mir bekannt wurden die bei Kalkhoff eingesetzt. Ob ausschließlich dort, weiß ich nicht.

    • Mein Bosch Motor (Active Line) ist nach 3600 Km
      defekt und muss getauscht werden.
      Bosch steht für solche Montagsmorgens Qualität allerdings nicht ein.

      Also: Finger weg von Bosch !

    • Kannst Du angeben, wie lange Du den Motor shon im Einsatz hast? Was hat der Händler gesagt, keine Garantie mehr, aber evtl. Kulanz? Was für ein Schaden ist es?

    • Mein Bosch 500WH-Akku (CUBE Reaction) verweigerte 2 Monate vor Garantieende die Arbeit. Anstandsloser Austausch durch den Händler.
      Der Motor, mittlerweile knapp 11.000 km, läuft anstandslos.

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