S-Pedelecs auf Radwegen – Tübingen setzt neue Option für Kommunen um

Da tut sich was für S-Pedelecs. Tübingen gibt einzelne Radwege für die schnellen E-Bikes frei.  Zunächst einen Fußgänger / Fahrradtunnel. Aber Achtung: Zumindest auf diesem Radweg nicht schneller als 30 km/h fahren!

Tübingens OB Boris Palmer hatte in der Vergangenheit versucht bei Verkehrsminister Scheuer (CSU) die Option für eine individuelle Regelung zu erreichen. Palmer besitzt selbst ein S-Pedelec für längere Dienstfahrten. Für Pendler, so Palmer im SWR, sei das Verkehrsmittel wegen der Beschränkungen auf Land- und Bundesstraßen bislang keine Alternative gewesen.

Der freigegebene Radweg durch den Tunnel erlaubt den S-Pedelec-Radlern, einen hochgefährlichen Straßentunnel zu vermeiden.

Neue Schilder „S-Pedelecs frei“

Das Verkehrsministerium hatte Kommunen im September 2019 generell erlaubt, Zusatzschilder mit der Aufschrift „S-Pedelecs frei“ an Radwegen aufzustellen.

In Tübingen sollen weitere S-Pedelec-Freigaben von Radwegen erfolgen.

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Author: ebikespass

E-Bikes verbinden für mich ideal Frischluft, Fitness und eine ordentliche Entdeckungsreichweite ... Ich habe früher Motorradfahren genossen - Pedelecs machen mir heute mindestens genau soviel Spass - und sind dabei gut für die Umwelt, den Körper und die Seele! Ein persönliches Dankeschön an alle, die mit ihren Kommentaren, eigenen Erfahrungen und Fragen diesen E-Bike-Blog weiter aufwerten! Was brachte Euch zum E-Biken? Was macht am meisten Spass, was ärgert Euch? Stellt Ihr Euch noch Fragen vor dem Kauf? Gerne in den Kommentaren Fragen stellen oder Eure Anregungen und Kritik - wir antworten!

1 Kommentar

  1. Österreich hat das Problem um Pedelecs und Co. meines Erachtens vorbildlich gelöst. Sogar Leichtmofas bis 25 km/h werden rechtlich den Fahrrädern gleichgestellt und dürfen auf Fahrradwegen fahren. Diese Fahrzeuge sind nicht einmal versicherungspflichtig! Warum? Man muss bedenken, dass man mit einem Fahrrad, dass nur mit Muskalkraft bewegt wird, sogar sehr viel schneller fahren kann. Leichtmofas (also auch Fahrräder mit elektrischem Antrieb ohne Treten) und Pedelecs könnten auf Fahradwegen fahren, ohne die Straßen unnötig zu „verstopfen“. Damit auf Fahrradwegen nicht gerast werden kann, könnte man die Höchstgeschwindigkeit zum Beispiel auf 30 km/h begrenzen. Da sollte es dann auch eine europäische Regelung geben: damit mein Leichtmofa (vor allem für ältere Menschen eine sinnvolle Sache) nicht eingezogen wird – mit all den dann sehr teuren Folgen. Das sollte machbar sein. Alles andere ist „Murks“!

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